Navi-Benutzung während der Fahrt: Erhöhte Unfallgefahr

Freitag, 16. April 2010

Navigationsgeräte werden immer beliebter. Sie sind kompakt, leicht zu bedienen und mittlerweile für kleines Geld zu bekommen. Die gute alte Straßenkarte hat bei den meisten Autofahrern ausgedient. Viel zu unhandlich und unübersichtlich ist die Straßenkarte im Vergleich zu den deutlich komfortableren Navigationsgeräten von heute geworden. Doch diese Geräte stellen leider – im Gegensatz zu ihrem eigentlichen, hilfreichen Nutzen – auch eine Gefahr für den Straßenverkehr dar.

Immer mehr Verkehrsunfälle werden durch Unachtsamkeit des Fahrers verursacht. Schuld sind nicht selten Navigationsgeräte. Der Fahrer wird zwar bei den meisten Geräten auch durch akustische Signale wie Sprachausgabe an sein Ziel geleitet, doch wird einfach zu gerne und oft auch auf die immer detailgetreueren 3D-Grafiken auf den Displays der Geräte geschaut. Ein kurzer Blick auf das Display des Navigationsgerätes kommt dabei einem Sekundenschlaf gleich. Je nach Geschwindigkeit des Fahrzeugs legt der Fahrer so Dutzende Meter zurück ohne seine Augen auf die Straße gerichtet zu haben. Die Reaktionsfähigkeit wird enorm eingeschränkt und der Bremsweg verlängert sich so um ein Vielfaches.

Zudem vertrauen viele Fahrer einfach zu sehr auf die elektronische Straßenkarte ohne selber richtig auf den Verkehr oder die Beschilderung zu achten. Damit endet eine “blinde” Fahrt nach dem Navigationsgerät schon einmal in einem Hafenbecken. So gilt vor allem: Augen auf die Straße und auch mal selber nach dem richtigen Weg schauen. Hier finden Sie Tipps und Informationen zum Sekundenschlaf.

Die Redaktion wünscht allen Autofahrern eine gute und unfallfreie Zeit.