Navigationssoftware – Kartenupdates, aus alt mach’ neu

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Auch stolze Besitzer von Navigationsgeräten ärgern sich mal, weil Sie sich trotz technischer Hilfe verfahren haben. Hier kann eventuell ein Kartenupdate mit Navigationssoftware, z. B. dem Garmin nüMaps Lifetime Europe Abhilfe schaffen, bevor gleich ein ganz neues Gerät angeschafft werden muss.
Garmin nüMaps Lifetime Europe

Garmin nüMaps Lifetime™ Europe

Neu modifizierte Karten sorgen wieder für Klarheit im Verkehrsdickicht und mit aktualisierten Stimmen sind Ansagen gleich wieder abwechslungsreicher und die eigene Aufmerksamkeit wird nebenbei auch erhöht. Eine persönliche, zeitgemäße Oberflächendarstellung lässt sich mittels Update ebenfalls schaffen und im Handumdrehen hat man ein fast neues Navi, das zumindest fast an die allerneuesten Navigationssysteme heran reicht.

Ein zweiter Blick, falls der erste doch eher flüchtig war, auf das beim Kauf mitgelieferte Navigationszubehör fördert eventuell verborgene Juwelen wie neue Schemata für die Karten oder auch Stimmansagen und Grafiken zutage. Außerdem lassen sich mittels der Software Updates über das Internet machen. Neue Daten werden dann mit Hilfe von PC und Internet einfach und in Sekundenschnelle eingegeben. Neben der Beseitigung von Fehlerquellen erhält man so möglicherweise auch zusätzliche kleine Extras, die eine weitere Vereinfachung bei der Navigation bieten.

Die Kartenhersteller Teleatlas und Navteq sammeln für neueste Aktualisierungen Daten mit Messfahrzeugen, die mit Hilfe von einem superpräzisen Differenzial-GPS Fahrbahnen nahezu zentimetergenau erfassen. Diese gesammelten Daten werden wie ein “Brosamenpfad” von Notebooks erfasst und mit Videokameras auf den Fahrzeugdächern werden exakte Umkreisbilder geschossen. An die 200 Karteneigenschaften können für eine Straße gespeichert werden, z. B. Tempolimits, Verkehrszeichen, Fahrtrichtungen usw.. Auch behördliche Informationen und redaktionelle Mitteilungen werden von den Kartenherstellern zur Aktualisierung genutzt.

Die Verknüpfung all dieser Daten mit dem Kartenprogramm erfolgt dann wieder am Computer, nachdem die Werte an die Zentrale weiter geleitet wurden und dann für die nächste Karten-Aktualisierung bereit stehen. Entgegen dieser aufwendigen Prozedur fehlen aber immer wieder Angaben in den Karten weil einfach kein Hersteller über ausreichendend Personal verfügt, um jede Neuerung aktuell zu erfassen. Darum sind die Kartendarsteller auf die Mithilfe von Navianwendern angewiesen, die Fehler melden. Bei Navteq steht dafür der „Map Reporter“ und bei Teleatlas der „Map Insight“-Dienst zur Verfügung. Nach ausführlicher Untersuchung dieser Fehlermeldungen auf Korrektheit wird die Navigationssoftware dann wieder entsprechend modifiziert und die Verkehrsteilnehmer können mit frischen Daten versorgt werden.