Schon seit einiger Zeit gehört die Navigationssoftware des Berliner Startups Skobbler zu den beliebtesten Navigations-Apps für das iPhone und hat laut Herstellerangaben 1,5 Millionen Nutzer. Dies liegt nicht zuletzt am Preis: Lediglich 1,59 EUR kostet die App, ein Bruchteil dessen, was etablierte Unternehmen wie TomTom oder Navigon für ihre jeweiligen Angebote verlangen. Der Grund dafür ist, dass Skobbler auf frei verfügbares Kartenmaterial zurückgreift, welches im Rahmen eines “OpenStreetMap” genannten Projektes ähnlich dem Wikipedia-Prinzip von Benutzern geändert und verbessert werden kann. Laut Skobbler sind die Karten gerade in städtischen Gebieten extrem detailliert, können aber in dünn besiedelten Gegenden auch Fehler und Auslassungen aufweisen.